Videoauswertung: ‚L’enlèvement de Michel Houellebecq‘

youtube http://www.youtube.com/watch?v=J8HwcDhk3ps?feature=oembed&enablejsapi=1&origin=http://safe.txmblr.com&wmode=opaque&w=250&h=140

Hier nun endlich ein erstes (vierköpfiges!) Reaktionsvideo, vom Anfang der Woche, zum herrlich grotesken ‘L’enlevement de Michel Houellebecq’. Eine schriftliche Kritik folgt evtl. noch – im Grunde wird aber im Video alles Wichtige gesagt…

Filmkritiken: ‚Aloft‘

‚Aloft‘ berührt durch einen dramatischen Plot, einfühlsames Spiel und intime Kameraführung, in erhebenden Landschaftsbildern. Die mystische Einbettung der Story ist zwar durchaus dramaturgisch nachvollziehbar, bleibt aber leider etwas zu beliebig und hinterlässt so einen eher irritierenden Abdruck im Zuschauer. Trotzdem haben wir einen großartigen Film gesehen, der uns in seiner einfühlsam ansteckenden Intimität schonungslos ergriffen hat.

Unsere Kritik findet ihr hier.

And the bear goes to…

GOLDENER BÄR FÜR DEN BESTEN FILM (für den Produzenten)
Bai Ri Yan Huo / Black Coal, Thin Ice
von Diao Yinan

SILBERNER BÄR GROSSER PREIS DER JURY
The Grand Budapest Hotel
von Wes Anderson

SILBERNER BÄR ALFRED-BAUER-PREIS
(für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet)
Aimer, boire et chanter / Life of Riley
von Alain Resnais

SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE REGIE
Richard Linklater
für Boyhood

SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE DARSTELLERIN
Haru Kuroki
in Chiisai Ouchi / The Little House von Yoji Yamada

SILBERNER BÄR FÜR DEN BESTEN DARSTELLER
Liao Fan
in Bai Ri Yan Huo / Black Coal, Thin Ice von Diao Yinan

SILBERNER BÄR FÜR DAS BESTE DREHBUCH
Dietrich Brüggemann, Anna Brüggemann
für Kreuzweg / Stations of the Cross von Dietrich Brüggemann

SILBERNER BÄR FÜR EINE HERAUSRAGENDE KÜNSTLERISCHE LEISTUNG
(aus den Kategorien Kamera, Schnitt, Musik, Kostüm oder Set-Design)
Zeng Jian
für die Kamera in Tui Na / Blind Massage von Lou Ye

PREIS BESTER ERSTLINGSFILM (dotiert mit 50.000 €)
Güeros
von Alonso Ruizpalacios

PANORAMA PUBLIKUMS-PREIS – Spielfilm
Difret
von Zeresenay Berhane Mehari

PANORAMA PUBLIKUMS – PREIS – Dokumentarfilm
Der Kreis / The Circle
von Stefan Haupt

(Infos von filmspur Berlinale Blog)

Tag 10, 23:57 – erstes Resümée: Wir haben uns übernommen

Was uns spätestens heute bewusst geworden ist: Das Filmprogramm auskosten und gleichzeitig einen ausführlichen (und pünktlichen) Blog darüber führen ist nicht wirklich schaffbar. Over the Top. Zuviel gewollt. Und mündet unweigerlich in Stress – obwohl wir doch eigentlich zum eigenen Vergnügen schreiben wollten.

Und obwohl wir den Spaß noch nicht verloren haben – Fakt ist: Allein für die Filme, die wir bis heute abend alle gemeinsam geschaut haben, fehlen noch mindestens 5 Kritiken. Morgen werden noch mindestens 4 Filme dazukommen (da wir nicht alle die gleichen schauen) – und im Laufe des Tages werden wir kaum dazu kommen aufzuholen, da er vollständig mit Filme schauen (und anstehen, natürlich) zugepackt sein wird: Das macht insgesamt ca. 10 noch ausstehende Kritiken am Ende der Berlinale. Eine gute Bilanz sieht anders aus – und doch liegt diese Verzögerung nicht daran, dass wir faul gewesen wären: In jeder denk- und undenkbaren Lage haben wir zu Smartphone, Laptop oder Stift gegriffen und fleißig geschrieben – oft genug bis in den Filmvorspann hinein. Aber die Menge an Aufzunehmendem und die Zeit es zu verarbeiten stehen selbst bei “nur” 3 Filmen pro Tag einfach in keinem realistischen Verhältnis zueinander. Und schließlich soll ja das Über-Filme-Schreiben auch nicht auf Kosten des Filme-Schauens gehen… Dazu kommt noch das Spielen in Unterzahl (da waren’s nur noch drei) und natürlich die stetig zunehmende Übermüdung die das Verfassen von Kritiken nicht unbedingt leichter und wesentlich zeitaufwendiger macht…

Nun ja, klar ist bereits: Bis zur Vollständigkeit werden noch einige Tage, über das offizielle Berlinale-Ende hinaus ins Land ziehen. Aber wir kümmern uns drum – versprochen!

(Constantin)

Filmkritiken: Kraftidioten/In Order of Disappearance

 

‚In Order of Disappearance‘ – der Name dieses neuesten Films des Norwegers Hans Petter Moland (‚Ein Mann von Welt‘) ist Programm: Er zeigt die blutige Rachejagd eines Vaters, dessen Sohn von Gangstern ermordet wurde und der sich daraufhin selbst die Mafia-Gehaltsliste hochschlachtet. Dabei schafft er es, die klassischen Qualitäten vieler skandinavischer Filme zu vereinen und doch seinen ganz eigenen Ton zu finden, zwischen berührend, spannend und bitterbös komisch.

Unsere Kritik zu unser aller bisherigem Lieblingsfilm der Berlinale findet ihr hier.