Sehsüchte 2017: Dritter Tag, Fazit, Preisträger UND Musikvideos!

So, da war er nun: der dritte Tag des Sehsüchte Festivals. Zeitgleich auch der letzte Tag, an dem ich mir Filme reinziehen wollte, da ich statt der Siegerscreenings am Sonntag einen dicken Kater nach der Sehsüchte-Party eingeplant hatte. Aber dazu später mehr. Erstmal gibt’s jetzt ein paar Highlights vom dritten Tag. Anschließend noch meine Meinung zu den verschiedenen Gewinnern (sofern ich sie gesehen habe, meine Quote ist hier wie auf jedem Festival wieder denkbar schlecht) und zum Abschluss stelle ich euch noch ein paar Perlen aus der Musikvideo Sektion vor. Ran ans Werk!

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Sehsüchte 2017 – Zweiter Tag: Fußball und Highlights

Hallihallo, ihr Lieben!

Neues vom Sehsüchte-Festival! Neben dem Fußballturnier mit BBQ hatte ich am zweiten Tag wieder die Gelegenheit, mir einige Filme reinzuziehen. Daher kommen nun meine Highlights des zweiten Tags, derer waren es aber nur zwei. Sehsüchte 2017 – Zweiter Tag: Fußball und Highlights weiterlesen

Sehsüchte 2017 – Erster Tag, Eindrücke und Highlights

So, Ihr Lieben,
Die Kinder sind zurück, denn es ist Festivalzeit. Genauer gesagt ein Kind, aber dafür kindisch für vier. Ich treibe mich für euch auf dem Sehsüchte-Festival herum, dem internationalen Studierendenfilmfestival, organisiert von Medienwissenschaftsstudis der Filmuni Babelsberg.

Dort zeigen junge Filmemacher aller Länder bis zum ersten Mai ihre Dokumentar- Kurz- und Lang-Filme. Nebenbei gibt’s noch Panels und Workshops von und für Filmschaffende, die Sehsüchte-Party am Samstag und ein Kicker- wie auch ein Fußballturnier. Geilo! Sehsüchte 2017 – Erster Tag, Eindrücke und Highlights weiterlesen

Fra Balkongen – Wir wollten gar keine Spanner sein!

Ole Giæver zeigt seinen neuen Film auf dieser Berlinale“- das war der erste Satz, den man von mir im Vorfeld des Festivals auf die Frage zu hören bekam, worauf ich mich wohl am meisten freute. Denn Giævers letztes Werk Mot Naturen, der vor zwei Jahren auf den Filmfestspielen lief und die Geschichte eines Mannes erzählte, der alleine in der Natur auf sich, seine Ängste und die Krise seiner Ehe zurückgeworfen wird, hat mich tief berührt und war damals mein Lieblingsfilm der Berlinale. Nachdem ich Fra Balkongen nun endlich gesehen habe, muss ich zweierlei feststellen: Erstens, wer hier eine Art geistigem Nachfolger zu Mot Naturen erwartet, wird von diesem Film halb bestätigt, halb enttäuscht. Zweitens, Fra Balkongen hat mich leider eher ernüchtert als begeistert zurückgelassen. Fra Balkongen – Wir wollten gar keine Spanner sein! weiterlesen

Mr.Long: Killerfilm mit Nickerchen

Der japanische Regisseur und Berlinale-Dauergast Sabu ist bekannt dafür in seinen Filmen erfolgreich Komik und Tragik zu mischen. Trotzdem geht in seinem Wettbewerbsbeitrag “Mr.Long” das Rezept nicht wirklich auf. Selbst wenn es um einen Profikiller geht, der grandios gut kochen kann.

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Kino! Kino!

Die Berlinale geht langsam dem Ende zu und inzwischen habe ich eine Menge Berliner Kinos besucht. Das Festspielhaus am Potsi mit dem roten Teppich, wo Abends die Hölle los ist. Das Cinestar im Sony-Center und das Cinemaxx gegenüber den Arkaden.  Das International mit dem Edel-DDR-Charme. Von manchen tut mir der Rücken weh. Zweieinhalb Stunden im Friedrichstadtpalast, da hört jede Holzstuhlnostalgie auf! Kinoarchitektur macht schon einiges aus… Zeit genug ein paar Worte über das Sitzen zu verlieren. Kino! Kino! weiterlesen

Ciao Ciao: Eine Frage der Konsequenz

Eigentlich könnnte vieles an diesem Film stimmen. Das erste Bild: Intensives, sattes Grün in einer rostbraunen Berglandschaft. Leider wird das neben dem Technosoundtrack der eindrücklichste Teil dieses Provinzdramas bleiben. Warum scheint die Arbeit des chinesischen Regisseurs Song Chuan so gefühllos?

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El Bar – Jeder gegen Jeden

Eine spielsüchtige Dame, ein Obdachloser und ein junges Mädel kommen in eine Bar. Da wird ein anderer Gast beim Rausgehen erschossen. Frage: Wer kommt lebend raus? Oder: Wie reagieren der Ex-Cop, der Werbe-Hipster und die pampige Barfrau auf die Situation? Diese “Fragen” beantwortet Álex de la Iglesias neuester Film nicht nur, er kitzelt aus dem gerade beschriebenen Anfang eines Schenkelklopfers eine absurd dichte und überwältigende Menge an Pointen heraus, hinter denen sich deutlich mehr verbirgt als bloße Lacher. Stattdessen verbindet sich gerade in der ersten Hälfte von El Bar die Groteske mit dem politischen Kommentar und lässt ihn damit zu einer sowohl aberwitzigen, als auch smarten Tour de Force ausarten.

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